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Die Selbsthilfegruppe

Unser Wunsch ist es, mit unserer Selbsthilfegruppe anderen Eltern in ihrer Trauer zu helfen. Wir möchten uns austauschen, gemeinsam neue Lebensperspektiven erkennen und unserer Trauer einen geschützten Raum geben. 

Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden dritten Dienstag im Monat. Mehr darüber erfahren Sie hier. Eingeladen sind alle Eltern, die ein Kind verloren haben, egal auf welche Weise. Für unsere Gruppe haben wir uns für das Format „Offene Gruppe“ entschieden. Uns ist es wichtig, dass alle, die sich in akuter Not befinden, aufgenommen werden können. Denn unsere Erfahrung zeigt: meistens werden Eltern völlig alleine gelassen und sind sehr verzweifelt.

Geleitet wird die Gruppe von Ingrid Attinger und Sylvia Weber, den Gründerinnen der Gruppe. Wir sind ausgebildete Trauerbegleiterinnen. Wir bereiten uns auf jede Gruppenstunde mit speziellen Themen vor, gehen aber auch gerne auf die Probleme und Sorgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein: Todestag, Geburtstag, Weihnachten usw.

Die Selbsthilfegruppe Was Bleibt ist Mitglied des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. VEID. Die AOK fördert die Trauergruppe finanziell. Dies erlaubt uns, hin und wieder Referenten einzuladen.

Einmal im Jahr, am Weltgedenktag für verstorbene Kinder im Dezember, veranstalten wir mit der Erwachsenenbildung Bad Boll einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder mit anschließendem Austausch.

Was bleibt ...

Immer dort, wo Kinder sterben, werden Träume heimatlos.
Alles hat keinen Platz mehr, es gibt kein Ort der Stabilität und der Sicherheit mehr.
Was bleibt, wenn alles hoffnungslos scheint, wenn Träume heimatlos werden?

Was bleibt…

... ist Stille, wo früher Leben war

... ist Schwere, wo früher Leichtigkeit war

... ist Dunkelheit, wo früher Licht war


Was bleibt …

... sind offene Fragen

... sind unausgesprochen Worte

... sind tiefe Verletzungen

... ist Hilflosigkeit

... ist Wut

... ein Gefühls-Chaos


Zurück bleiben trauernde Eltern und Geschwister, die unendlich verletzt sind und ihren Platz in der Familie und im Alltag neu finden müssen.

Was bleibt …

... ist die Herausforderung, wieder in das Alltagsleben zurückzufinden

... ist  zu ertragen, lachende Kinder und junge Menschen zu erleben

... ist die Traurigkeit zu ertragen

... ist die Unfähigkeit, blühende Blumen und den Sonnenaufgang sehen zu können

... ist auszuhalten, dass die Zeit nicht stehen bleibt und es für alle Anderen unverändert weitergeht


Was bleibt …

... ist ein unstillbarer Schmerz

... ist eine Sehnsucht, in diesem Schmerz verstanden zu werden

... ist die Suche nach einem Ort, an dem ich meiner Trauer Raum geben kann

... ist ein Hoffen auf Menschen, mit denen ich reden kann und die mich verstehen


Was bleibt …

... ist ein Hoffen

... auf ein Weiterleben

... auf ein Überleben

... auf neu gefundene Freunde

... auf einen neuen Sinn des Lebens

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